Winterzeit

Die Freunde der Puppentheatersammlung 
laden ein am

19. Februar 2019 - 16 Uhr
"Frau Holle"
Im Museum für Sächsische Volkskunst
(Köpckestr. 1, Dresden)

Ein Wintermärchen frei nach den Gebrüdern Grimm mit dem KlixKlax KlugsTheater
(Marionetten-Haustheater, ab 3 Jahre) 

Zwei Stiefschwestern leben mit ihrer Mutter in einer kleinen Stadt. Die eine ist fleißig, die andere faul. Eines Tages fällt der Fleißigen beim Spinnen die Spindel in den Brunnern. Ihre garstige Mutter befiehlt ihr, sie wieder herauszuholen. In ihrere Verzweiflung springt sie in den Brunnen und - ertrinkt? Nein, wie durch ein Wunder landet sie im Garten von Frau Holle, die sie in ihre Dienste nimmt und dafür reich beschenkt. Als Marie nach einiger Zeit mit Gold und Schmuck behangen wieder nach Hause kommt, möchte die neidische Schwester es ihr gleich tun. Doch irgendetwas läuft dabei schief...
Txt, Musik, Figuren, Ausstattung und Spiel: Tobias Klug
Kostüme: Nicole Papudis
Dauer: ca. 50 Minuten


  Eintritt: Kinder 4 €, Erwachsene 6 €

Reservierungen werden empfohlen unter
post@puppentheaterfreunde.de
0351 / 32964740

Die Puppentheatersammlung zieht ins Kulturkraftwerk Mitte - Feiern Sie mit!


Am 1. September 2018 waren wir anlässlich des Sommerfestes im Kraftwerk Mitte mit der Puppentheatersammlung Dresden erstmals offiziell vor dem zukünftigen Museumsgebäude präsent - ein tolles Fest mit staunenden Blicken in die Kranhalle...
 







Mehr zum Kraftwerk Mitte
Wir gratulieren:
Zum 65-jährigen Bestehen der Dresdner Sammlung erhielt sie Ende 2017 ein wundervolles Geschenk: 2021 wird die Puppentheatersammlung ein neues Museum auf dem Gelände des Kulturkraftwerk Mitte eröffnen. Die Freunde der Puppentheatersammlung Dresden gratulieren herzlich und freuen sich Begleiter auf diesem spannenden Weg zu sein, auf neue Ausstellungen und neue Kooperationen vor Ort.
Nach mittlerweile 15 Jahren Interimsstandort in der Garnisonkirche der Dresdner Albertstadt, kann der neue Standort der Qualität und stets wachsenden Sammlung gerecht werden.








Die Sammlungshistorie zeigt, dass ein es an der Zeit ist, die verbogenen Schätze einem großem Publikum zugänglich zu machen:
Otto Link war leidenschaftlicher Sammler und der erste Leiter der Dresdner Puppentheatersammlung, als diese 1952 aus seiner Privatsammlung entstand. Die Puppentheatersammlung wurde 1952 als Forschungsstelle für Puppenspiel am Staatlichen Museum für Volkskunst gegründet und 1968 den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden angegliedert. Sie ist die zweitgrößte Sammlung ihrer Art in Deutschland (nach der im Münchner Stadtmuseum, die zugleich die größte der Welt ist) und genießt besonders wegen des Alters und der Vielfalt ihrer Bestände international hohes Ansehen.
Im ersten Jahr war die Sammlung im später abgerissenen Gartenhäuschen am Japanischen Palais untergebracht.
Von 1953 - 1961war die Sammlung im heutigen Kulturrathaus in der Königstraße beherbergt.
Königstraße 15

Gartenhäuschen am Japanischen Palais

Hohenhaus Radebeul
Nach dem Tod Otto Links war die Puppentheatersammlung bis 2003 im Hohenhaus in Radebeul. Nach anfänglich nur wenigen Räumen, konnte über die Jahre das gesamt Haus genutzt werden. Mit wechselnden Ausstellungen, zusätzlichen Sonntagsöffnungen und den Kasperiaden zog die Puppentheatersammlung zahlreiche Besucher an.





  Mit dem Rückzug nach Dresden und der räumlichen Trennung der Ausstellungs- und Arbeitsräume verlor die Sammlung zunehmend an Bedeutung in der Öffentlichkeit. Die wechselnden Sonderausstellungen sind seit 2005 im Museum der Sächsischen Volkskunst mit Puppentheatersammlung, im sogenannten Jägerhof am Goldenen Reiter (nähe des Stadtzentrums), zu sehen.
Jägerhof Dresden
Garnisonkirche









Die nicht gezeigten Objekte befinden sich im ehemaligen evangelischen Teil der Garnisonkirche in der Dresden Albertstadt. Nur selten können Besucher die Räumlichkeiten besichtigen und erahnen, welche Schätze und vor allem ihre Anzahl im Depot schlummern.